Partner stellen sich vor

Die Rolls‑Royce Group ist ein weltweit führender Anbieter von Gasturbinen, Antriebssystemen und Dienstleistungen für die Nutzung an Land, zu Wasser und in der Luft. Rolls-Royce hat sich in vier globalen Märkten stark positioniert: zivile Luftfahrt, militärische Luftfahrt, Schiffstechnik und Energie. Rolls-Royce bietet seinen Kunden in jedem dieser Geschäftsbereiche langfristige Servicevereinbarungen an. mehr...

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Ausbildungsmöglichkeiten

Folgende skyfuture Partner bieten diese Ausbildung an:

Aufgaben und Tätigkeiten

Elektroniker/in - Geräte und Systeme

Sie planen und steuern Abläufe in der Produktion und Instandhaltung von informations- oder kommunikationstechnischen sowie medizinischen Geräten. Elektroniker/innen für Geräte und Systeme organisieren Fertigungsabläufe, richten Fertigungs- und Prüfmaschinen ein und wirken bei der Qualitätssicherung mit. Darüber hinaus kümmern sie sich um die Beschaffung von Bauteilen und Betriebsmitteln und unterstützen Techniker und Technikerinnen oder Ingenieure und Ingenieurinnen bei der Umsetzung von Aufträgen. Sie installieren und konfigurieren Programme und Betriebssysteme, prüfen Komponenten und erarbeiten Gerätedokumentationen, erstellen aber auch Layouts und Fertigungsunterlagen. Auch die Instandsetzung fällt in ihren Verantwortungsbereich. Im Kundendienst und bei der Reparatur von Geräten grenzen Elektroniker/innen für Geräte und Systeme die Fehlerquellen ein und wechseln defekte Teile aus. Zudem beraten sie Kunden und weisen Benutzer ein. Sie sind Elektrofachkräfte im Sinne der Unfallverhütungsvorschriften.

Arbeitsbedingungen

In Werkhallen von Industriebetrieben fertigen Elektroniker für Geräte und Systeme Geräte, Systeme oder Baugruppen bzw. Musterstücke. Test- und Prüfarbeiten führen Elektroniker/innen für Geräte und Systeme in Labors durch. Wenn sie im Bereich Kundendienst oder Montage tätig sind, installieren und warten sie Systeme und Anlagen in Kundenunternehmen. Sie müssen sich dann auf wechselnde Arbeitssituationen einstellen. In der Regel arbeiten sie selbstständig, bei größeren Aufträgen auch im Team. Sie richten sich nach Weisungen ihrer Vorgesetzten sowie nach Bedarf und Vorstellungen der Kunden.

In Handarbeit passen sie mechanische, elektrische und elektronische Einzelteile sowie Baugruppen an und setzen sie zu Geräten und Systemen zusammen. Hierfür sind Augenmaß, Konzentration und eine ruhige Hand erforderlich. Elektroniker/innen für Geräte und Systeme passen Leiterplatten an, installieren Software und optimieren Systeme. Auch wenn Fertigungstermine eng gesetzt sind oder immer wieder Störungen an Systemen auftreten, finden sie technische Lösungen und beheben Fehlerquellen effektiv. Hierbei profitieren sie von guten Nerven und der Fähigkeit zu analytischem Vorgehen.

Trotz moderner Absauganlagen in Industriebetrieben können Dämpfe von Reinigungs-, Fluss- und Lösungsmitteln, mit deren Hilfe die Kontakt- und Leitfähigkeit von Metallteilen wie Kabeln oder Platinen verbessert wird, Haut und Atemwege belasten.

Über aktuelle Entwicklungen bei Produkten, Bauelementen, Produktions- und Prüfmethoden halten sich Elektroniker/innen für Geräte und Systeme kontinuierlich auf dem Laufenden. Informationen finden sie sowohl in Fachzeitschriften als auch im Internet, wo ihnen Fremdsprachenkenntnisse zugutekommen, da Fachliteratur und technische Dokumentationen häufig nur auf Englisch verfügbar sind.

Bei der Planung und Umsetzung neuer Systeme greifen sie auf die Unterstützung von Technikern und Technikerinnen bzw. Ingenieuren und Ingenieurinnen zurück. Im Kundendienst beraten sie Mitarbeiter von Kundenunternehmen und schulen diese ggf. auch. Freundliches Auftreten und gute sprachliche Ausdrucksfähigkeit sind dabei selbstverständlich.

Arbeit auch abends oder am Wochenende kann notwendig werden, wenn in kurzer Zeit Störungen behoben oder Systeme eingerichtet werden müssen. Je nach Einsatzbereich kann auch Bereitschaftsdienst anfallen.

Arbeitsbedingungen im Einzelnen

  • Arbeit mit technischen Geräten, Maschinen und Anlagen
  • Handarbeit (mechanische, elektrische, elektronische Einzelteile und Baugruppen anpassen und zu Geräten und Systemen zusammenbauen)
  • wechselnde Arbeitsorte (z.B. in Werkhallen, beim Kunden vor Ort)
  • Arbeit bei Rauch, Staub, Gasen, Dämpfen (Dämpfe von Reinigungs-, Fluss- und Lösungsmitteln)
  • Kundenkontakt (z.B. Kunden über technische Möglichkeiten beraten)
  • Termin- und Zeitdruck (z.B. Reparaturarbeiten schnellstmöglich durchführen, da Produktionsverzögerungen kostspielig sind)
  • unregelmäßige Arbeitszeiten (dringende Reparaturarbeiten auch abends und am Wochenende)

Interessen

  • Interesse an Elektrotechnik und Elektronik
  • Interesse an Datenverarbeitung und Informatik (z.B. Betriebssysteme und Netzwerke installieren und konfigurieren, Softwarekomponenten erstellen und anpassen, Schnittstellen programmieren)
  • Neigung zum Umgang mit technischen Geräten, Maschinen und Anlagen
  • Neigung zu systematischem Denken und planvollem Vorgehen (z.B. Fertigungsabläufe planen, steuern und überwachen)
  • Neigung zu kundenorientierter Tätigkeit (z.B. Kunden über technische Möglichkeiten beraten)
  • Neigung zu handwerklicher Tätigkeit (z.B. mechanische, elektrische, elektronische Einzelteile und Baugruppen anpassen und zu Geräten und Systemen zusammenbauen)

Ausbildung

Lernorte - Duale Ausbildung

Während einer dualen Berufsausbildung werden Elektroniker/innen für Geräte und Systeme im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule ausgebildet.

Überwiegend absolvieren Auszubildende ihre Ausbildung in industriellen Herstellungsbetrieben für informations- und kommunikationstechnische Geräte, medizinische Geräte, Automotive-Systeme, Systemkomponenten, Mikrosysteme oder Mess- und Prüftechnik. Dabei sind sie meist in Werkstätten und Fertigungshallen oder Entwicklungs- und Prüflaboratorien tätig. Sie nehmen aber auch Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten beim Kunden wahr.

Ausbildungsdauer

Die Ausbildung dauert 3 1/2 Jahre.

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung - Duale Ausbildung

Grundsätzlich wird - wie bei allen anerkannten, nach dem Berufsbildungsgesetz oder der Handwerksordnung geregelten Ausbildungsberufen - keine bestimmte schulische oder berufliche Vorbildung rechtlich vorgeschrieben.

Die Betriebe stellen überwiegend angehende Elektroniker/innen für Geräte und Systeme mit einem mittleren Bildungsabschluss ein. Mehr als ein Zehntel der Ausbildungsanfänger/innen hatte eine Berufsfachschule absolviert.

Einstiegsqualifizierung (EQ)

Eine Starthilfe zum Ausbildungszugang bietet die betriebliche Einstiegsqualifizierung (EQ).