Partner stellen sich vor
bavAIRia e.V. ist mit dem Management der Cluster "Luft- und Raumfahrt" und Satellitennavigation" beauftragt. bavAIRia koordiniert für den Freistaat die bayerischen Aktivitäten in der Luft- und Raumfahrtindustrie und der Satellitennavigation. Für sämtliche Belange beider Branchen ist bavAIRia nationaler wie internationaler Ansprechpartner. mehr...
Ausbildungsmöglichkeiten
Folgende skyfuture Partner bieten diese Ausbildung an:
Aufgaben und Tätigkeiten
Feinwerkmechaniker/in
Sie fertigen metallene Präzisionsbauteile für Maschinen und feinmechanische Geräte und montieren diese einschließlich elektronischer Mess- und Regelkomponenten zu funktionsfähigen Einheiten. Häufig arbeiten Feinwerkmechaniker/innen dazu an computergesteuerten Werkzeugmaschinen, zum Teil aber auch manuell. Sie planen Arbeitsabläufe, richten Werkzeugmaschinen ein und bearbeiten Metalle mittels spanender Verfahren wie Drehen, Fräsen, Bohren und Schleifen. Außerdem beurteilen sie die Arbeitsergebnisse und überprüfen etwa, ob vorgegebene Maßtoleranzen eingehalten werden. Die gefertigten Maschinen und Geräte montieren sie teilweise direkt beim Kunden, stellen sie je nach Verwendungszweck ein und führen Bedienungseinweisungen durch. Zudem warten und reparieren sie feinmechanische Geräte.
Arbeitsbedingungen
Feinwerkmechaniker/innen arbeiten in Werkstätten und Fabrikhallen, aber auch auf Baustellen oder im Betrieb des Kunden. Daher müssen sie sich auf wechselnde Arbeitssituationen einstellen.
Sie produzieren in der Regel bei künstlichem Licht, was die Augen anstrengen kann. Die Arbeit kann körperlich anstrengend sein, wenn Feinwerkmechaniker/innen etwa eine Maschine warten und dabei festsitzende Teile mit Handwerkzeugen lösen oder schwere Werkstücke heben, tragen und in Maschinen einlegen müssen. In großen Betrieben ersetzen allerdings meist Metallbearbeitungsmaschinen die Handarbeit und technische Hilfsmittel erleichtern physisch schwere Arbeiten: Große Maschinenteile werden mit Hebezeugen transportiert und Roboter legen die Werkteile in die Maschinen ein.
Da Feinwerkmechaniker/innen passgenaue Produkte herzustellen haben, führen sie alle Arbeitsschritte sehr präzise aus und überprüfen die Ergebnisse ständig. Selbst wenn sie Störungen an der Produktionsanlage unter Zeitdruck beheben müssen oder Auftragstermine sehr eng geplant sind, arbeiten sie konzentriert und exakt. Bei der Arbeit an Maschinen halten sie sorgfältig die Sicherheitsbestimmungen und Unfallverhütungsvorschriften ein. So schalten sie Maschinen für Wartungen über Sicherheitsschalter aus. Bei modernen Anlagen beenden in der Regel Sensoren automatisch die Fertigung, wenn Sicherheitslichtschranken vom Bedienpersonal unterbrochen werden. Trotz Absauganlagen können Schleifstaub, Schweißrauch und der Geruch von Lacken und Schmierölen Atemwege und Haut belasten. Besonders wo Metall bearbeitet wird, herrscht oft erheblicher Lärm und es können Metallspäne oder Funken fliegen. Feinwerkmechaniker/innen tragen daher Sicherheitsschuhe und je nach Arbeitsschritt Gehörschutz, Atemschutz, Handschuhe oder Schutzbrille.
Fertigungsmaschinen bedienen und warten sie in der Regel selbstständig, arbeiten aber - z.B. in größeren Produktionsstraßen oder bei der Behebung schwerwiegender Probleme - mit Kollegen im Team zusammen. Zudem sind sie an Weisungen Vorgesetzter und an Kundenvorgaben gebunden.
In Industriebetrieben arbeiten Feinwerkmechaniker/innen meist in Schichtarbeit. Bei Auftragsspitzen fällt ggf. Mehrarbeit an.
Arbeitsbedingungen im Einzelnen
- Arbeit im Stehen
- Arbeit mit technischen Geräten, Maschinen und Anlagen (z.B. CNC-Maschinen, Werkzeugmaschinen)
- Präzisions-, Feinarbeit (z.B. Werkstücke bis auf einen tausendstel Millimeter genau bearbeiten)
- schweres Heben und Tragen (z.B. größere Bauteile in Maschinen einsetzen oder ausbauen)
- Arbeit in Werkstätten, Werk-/Produktionshallen
- Arbeit unter Lärm (z.B. Maschinenlärm)
- Tragen von Schutzkleidung, -ausrüstung (z.B. Sicherheitsschuhe, Schutzbrillen oder Gehörschutz)
- Schichtarbeit (in der Industrie)
Interessen
- Neigung zu handwerklicher Tätigkeit (z.B. Produkte der Stanz-, Schnitt- und Umformtechnik sowie der Vorrichtungs- und Formenbautechnik herstellen)
- Vorliebe für Umgang mit dem Werkstoff Metall
- Neigung zu Präzisionsarbeit (Die Werkstücke müssen zum Teil bis auf einen tausendstel Millimeter genau bearbeitet werden.)
- Neigung zum Umgang mit technischen Geräten, Maschinen und Anlagen (z.B. CNC-Maschinen, Werkzeugmaschinen)
- Neigung zu praktisch-zupackender Tätigkeit (z.B. größere Bauteile in die verschiedenen Maschinen einlegen)
Ausbildung
Lernorte - Duale Ausbildung
Während einer dualen Ausbildung werden Feinwerkmechaniker/innen im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule ausgebildet.
Überwiegend absolvieren Auszubildende ihre Ausbildung in Betrieben des Metallbaus oder in der Herstellung von feinmechanischen Erzeugnissen, zum Beispiel bei Werkzeug-, Formen- und Maschinenherstellern. Meist sind sie in Werkstätten, teilweise auch auf Baustellen tätig.
Ausbildungsdauer
Die Ausbildung dauert 3 1/2 Jahre.
Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung - Duale Ausbildung
Grundsätzlich wird - wie bei allen anerkannten, nach dem Berufsbildungsgesetz oder der Handwerksordnung geregelten Ausbildungsberufen - keine bestimmte schulische oder berufliche Vorbildung rechtlich vorgeschrieben.
Die Betriebe stellen überwiegend angehende Feinwerkmechaniker/innen mit Hauptschulabschluss ein.










