Partner stellen sich vor

Die Rolls‑Royce Group ist ein weltweit führender Anbieter von Gasturbinen, Antriebssystemen und Dienstleistungen für die Nutzung an Land, zu Wasser und in der Luft. Rolls-Royce hat sich in vier globalen Märkten stark positioniert: zivile Luftfahrt, militärische Luftfahrt, Schiffstechnik und Energie. Rolls-Royce bietet seinen Kunden in jedem dieser Geschäftsbereiche langfristige Servicevereinbarungen an. mehr...

Fluglotse/Fluglotsin

Towerkanzel oder Center, einige Fluglotsen sitzen direkt am Flughafen, andere sind per Radar mit dem Luftraum verbunden. Unabhängig vom Arbeitsplatz ist für jeden von ihnen die Aufgabe gleich: Alle Flugzeuge müssen sicher und reibungslos an ihr Ziel gelangen – am Boden wie in der Luft. Unterstützt wird der Lotse von seinem Team sowie von hochmoderner Technik.

Fluglotsen tragen bei ihrer Arbeit höchste Verantwortung und genießen ein ebenso hohes Vertrauen. Ohne die ununterbrochene Überwachung des Luftraums könnte kein Flugzeug sicher fliegen, starten oder landen. Das oberste Gebot in der Flugverkehrskontrolle lautet Safety first - Sicherheit an erster Stelle.

Der Luftraum über Deutschland ist horizontal und vertikal in verschiedene Sektoren unterteilt. Während der täglichen Arbeit ist jeweils ein Team aus zwei Fluglotsen für einen dieser Sektoren zuständig. Sie weisen allen Flugzeugen, die dieses Gebiet durchqueren, Routen, Flughöhen und Geschwindigkeiten zu. Verlässt eine Maschine den vorgeschriebenen Kurs, dirigieren die Lotsen sie über Funk zurück.

Alle Anweisungen erfolgen ausschließlich in englischer Sprache. Dabei arbeiten Lotse und Pilot eng zusammen: Der Pilot steuert die Maschine, der Fluglotse weist ihm den Weg. Hier ist von dem Fluglotsen besonderes Geschick gefordert. Er muss die Flugzeuge so staffeln, dass die vorgeschriebenen Mindestabstände eingehalten werden. Dabei erreichen den Lotsen in rascher Folge neue Informationen, die er sofort in seine Arbeitsabläufe integrieren muss. Ferner muss er sich mit den Fluglotsen absprechen, die die angrenzenden Sektoren kontrollieren. Denn die Kontrolle des Luftraums funktioniert nur im Team – Fluglotsen sind keine Einzelkämpfer. Deswegen wird der Lotse von einem Teamkollegen sowie von hoch spezialisierten Radar- und Computersystemen unterstützt. Die technische Ausrüstung wie auch die schnelle und klare Kommunikation muss der Fluglotse blind beherrschen.

Die Bewerbung

Anforderungsprofil

Folgende Voraussetzungen müssen Bewerber für die Ausbildung zum Fluglotsen mitbringen:

  • Abitur (Allgemeine Hochschulreife)
  • Höchstalter: 24 Jahre zum Zeitpunkt der Bewerbung
  • Sicherheit im Umgang mit der englischen Sprache
  • Medizinische Eignung
  • Einwilligung in eine Zuverlässigkeits- und Sicherheitsüberprüfung

Deine englischen Sprachkenntnisse sind so gut, dass Du dich mündlich sicher verständigen kannst. Dazu hast Du das Fach Englisch bis zum Abitur – idealerweise als Leistungskurs – belegt. Alternativ kannst Du eine intensive Sprachschulung verbunden mit mindestens einem zweimonatigen Auslandsaufenthalt in einem englischsprachigen Land nachweisen, bzw. ein Sprachzertifikat im Level C1 der Common European Framework of Reference for Languages oder ICAO Language Proficiency Level 4 vorlegen.

Bewerbung

Lust auf Fluglotse? Folgende Unterlagen muss Deine Bewerbung enthalten:

  • Bewerbungsschreiben (bitte frühstmöglichen Ausbildungsbeginn vermerken)
  • Tabellarischer Lebenslauf
  • Abiturzeugnis (falls dieses noch nicht vorliegt, die letzten beiden Schulzeugnisse zusenden; Abschlusszeugnis dann schnellstens nachreichen)
  • Gegebenenfalls Tätigkeitsnachweis

Die Bewerbung ist jederzeit möglich, die Ausbildung beginnt das ganze Jahr über zu verschiedenen Zeitpunkten.

Adresse:
DFS Deutsche Flugsicherung GmbH
Flugsicherungsakademie
Am DFS-Campus 4
63225 Langen


Selbstverständlich ist die Flugsicherungsakademie auch telefonisch erreichbar:
06103 / 707-5155.

Die Ausbildung

Theorie und Praxis im Mix – das ist das Stichwort. Zur Ausbildung zum Fluglotsen gehört das Durchspielen von realitätsnahen Flugsituationen am Simulator genauso wie der Unterricht in unterschiedlichen Theoriefächern. Schon nach gut einem Jahr sind die Auszubildenden bereit für das echte Arbeitsleben. Aber keine Angst, erfahrene Ausbilder stehen jedem werdenden Fluglotsen auch im praktischen Teil der Ausbildung stets zur Seite.

Die DFS GmbH hat ihren Unternehmenssitz in Langen bei Frankfurt. Hier auf dem DFS-Campus befindet sich auch die Flugsicherungsakademie, in der jedes Jahr junge Menschen auf ihren Einsatz als Fluglotse vorbereitet werden. Die Ausbildung beginnt mit einer mehrmonatigen theoretischen Unterrichtsphase, in die bereits erste wirklichkeitsnahe Verkehrssituationen integriert sind. Nach gut einem Jahr wechseln die Auszubildenden zum praktischen Teil der Ausbildung, der direkt in einer der Kontrollzentralen oder auf einem Tower an einem der internationalen Flughäfen in Deutschland stattfindet.

Im Zeitraum von gut eineinhalb Jahren werden die Auszubildenden mit den Besonderheiten des Luftraums vertraut gemacht, den sie künftig betreuen werden. Außerdem haben sie Gelegenheit, die entsprechenden technischen Systeme genau kennen zu lernen. Sie übernehmen nach einer Einarbeitungsphase die komplette Arbeit eines Fluglotsen – natürlich unter professioneller Aufsicht eines Ausbilders. Sie koordinieren Flüge mit Hilfe von Radarsystemen oder per Sichtkontakt, kommunizieren mit ihren Kollegen im Tower oder Center und geben per Sprechfunk Anweisungen an die Piloten. Dabei ist immer ein erfahrener Ausbilder vor Ort, der dem Auszubildenden über die Schulter schaut, Hilfestellungen und Rückmeldungen gibt.

Nach und nach übernehmen die Auszubildenden die volle Verantwortung für das, was sie in der Ausbildung gelernt haben. Der letzte Schritt ist eine Prüfung. Das Bestehen der Prüfung wird in der Lizenz festgehalten. Sie erlaubt dann das eigenverantwortliche Arbeiten.

Ausbildungsdauer Center Tower
Theoretische Ausbildung an der Flugsicherungsakademie ca. 16 Monate ca. 13 Monate
Praktische Ausbildung an einer DFS-Niederlassung ca. 12 - 18 Monate ca. 8 – 15 Monate
Einsatzbereich Center Tower
Mögliche Einsatzorte Kontrollzentralen in: Bremen, Karlsruhe, Langen bei Frankfurt/Main, München, Maastricht alle internationalen Verkehrsflughäfen in der Bundesrepublik Deutschland
Arbeitsplatz Sie überwachen den Flugverkehr außerhalb der unmittelbaren Umgebung der Flughäfen. Die Aufgabenbereiche im Center sind vielfältig. Sie überwachen den Flugverkehr auf dem Flughafen und im Luftraum der unmittelbaren Umgebung.
Teamgröße bis zu 12 Kollegen 2 - 4 Kollegen