Partner stellen sich vor
Die Lufthansa Technik AG ist einer der führenden herstellerunabhängigen Anbieter für Wartungs-, Reparatur- und Überho-lungsservices sowie Modifikationen in der zivilen Luftfahrtindustrie. Mit maßgeschnei-derten Instandhaltungsprogrammen und modernsten Reparaturverfahren stellt Lufthansa Technik kontinuierlich die Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit der Flotten ihrer Kunden sicher. mehr...
Ausbildungsmöglichkeiten
Folgende skyfuture Partner bieten diese Ausbildung an:
Aufgaben und Tätigkeiten
Fotograf/in
Fotografen und Fotografinnen beherrschen die klassische Fotografie ebenso wie die digitale. Sie arbeiten in den Schwerpunkten Porträtfotografie, Produktfotografie, Industrie- und Architekturfotografie oder Wissenschaftsfotografie. Darüber hinaus werden Fotografien auch im Film und in der Videotechnik eingesetzt. Vor einer Aufnahme entscheiden Fotografen und Fotografinnen, welches Aufnahmematerial und welche Kamera einschließlich Objektiv sich für die jeweiligen Aufnahmebedingungen am besten eignen. Sie wählen die fotografische Technik sowie die Beleuchtungsart, richten die Beleuchtung ein und fotografieren ihr Motiv. Häufig machen sie mehrere Aufnahmen vom gleichen Motiv, z.B. mit verschiedenen Objektiven, aus unterschiedlichen Kamerawinkeln oder bei veränderten Lichtverhältnissen. Außerdem planen sie die Entwicklungs- und Laborarbeiten und entwickeln, vergrößern oder kopieren Fotografien. Routine-Laborarbeiten oder Sonderaufträge, wie das Aufdrucken eines Portraits auf eine Tasse, geben sie auch außer Haus an industrielle Großlabors.
Arbeitsbedingungen
Fotografen und Fotografinnen sind viel unterwegs. Sie fotografieren Menschen, Landschaften, Gebäude, Werbeobjekte oder technische Geräte. Dabei legen sie fest, welche Kamera, Lichteinstellung und welches Objektiv sie für den jeweiligen Auftrag benötigen. Bei ihrer Arbeit sind sie es gewohnt, auf Menschen zuzugehen und beim Fotografieren eine entspannte Atmosphäre herzustellen. Mit geübtem Blick finden sie die richtige Perspektive und die beste Kameraeinstellung. Sie sind sowohl Künstler als auch Handwerker.
Die analoge Fotografie spielt nach wie vor eine große Rolle. Hier entwickeln, vergrößern und bearbeiten Fotografen und Fotografinnen Fotos in der Dunkelkammer. Bei der Filmentwicklung, vor allem in fotografischen Laboratorien, arbeiten sie viel im Stehen. Um Verätzungen bei der Arbeit mit Entwicklerflüssigkeiten vorzubeugen, tragen sie im Labor Kittel und Handschuhe. Auch beim Entwickeln ist der künstlerische Blick gefordert, da mit verschiedenen Entwicklungstechniken unterschiedliche Effekte erzeugt werden können. Digitalbilder bearbeiten Fotografen und Fotografinnen am Computer mit Bildbearbeitungssoftware.
Im Fotostudio stehen Fotografen und Fotografinnen ihren Kunden zu festgelegten Ladenzeiten für Fragen und Wünsche zur Verfügung. Fototermine nehmen sie jedoch auch darüber hinaus wahr: Sind z.B. Fotos von einer Familienfeier zu machen, sind sie je nach Kundenwunsch auch am Wochenende oder in den Abend- und Nachtstunden zur Stelle. Zu bestimmten Anlässen, etwa Einschulungs-, Konfirmations- oder Kommunionterminen, häufen sich ggf. Kundenanfragen. Trotz langer Arbeitstage und wartender Kunden versuchen Fotografen und Fotografinnen selbst dann, jedem Kunden gerecht zu werden, eine entspannte Aufnahmeatmosphäre beizubehalten. Für manche Aufnahme ist Geduld und Ausdauer gefragt, wenn Fotografen und Fotografinnen z.B. in der Landschaftsfotografie warten müssen, bis die Lichtverhältnisse stimmen, um einen gewünschten Effekt zu erzielen oder sie in der Wissenschaftsfotografie sehr komplexe Parameter beachten müssen. Ist man als Fotograf/in selbstständig tätig oder übernimmt im Angestelltenverhältnis Aufgaben der Betriebsführung, sind neben der Fotografie auch kaufmännische und verwaltende Arbeiten zu erledigen.
Arbeitsbedingungen im Einzelnen
- Bildschirmarbeit (z.B. digitale Fotos mit Bildbearbeitungsprogrammen bearbeiten)
- Handarbeit (z.B. Bilder entwickeln, vergrößern und bearbeiten)
- wechselnde Arbeitsorte (z.B. eigenes Labor, Fotostudios, Verkaufsräume, je nach Auftrag z.B. im Freien, in Sport- und Festhallen, Theatern)
- Arbeit bei künstlicher Beleuchtung (z.B. in der Dunkelkammer arbeiten)
- Umgang mit Chemikalien (z.B. mit Entwickler-, Stopp- oder Fixierbädern arbeiten)
- Arbeit unter den Augen von Kunden und Gästen (z.B. Accessoires für eine Hochzeitsaufnahme arrangieren im Studio)
- Kundenkontakt (z.B. Aufträge mit Kunden besprechen, Kunden beraten)
- unregelmäßige Arbeitszeiten (sich bei Auftragsarbeiten nach der zeitlichen Verfügbarkeit der Kunden richten)
Interessen
- Neigung zu künstlerisch-gestaltender Tätigkeit
- Neigung zu kundenorientierter Tätigkeit (z.B. Aufträge mit Kunden besprechen, Layout nach Kundenvorgabe erstellen)
- Neigung zum Umgang mit Menschen
Ausbildung
Lernorte
Während einer dualen Berufsausbildung werden Fotografen bzw. Fotografinnen im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule ausgebildet.
Überwiegend absolvieren Auszubildende ihre Ausbildung in kleineren Fotoateliers und -studios mit breiter Angebotspalette von der Porträt- und Produktfotografie über die Industrie- und Architekturfotografie bis zur Wissenschaftsfotografie, zunehmend aber auch in Betrieben des grafischen Gewerbes oder Instituten und Forschungseinrichtungen mit angeschlossener firmeneigener Fotografieabteilung. Meist sind sie im Fotostudio bzw. im Fotolabor tätig. Bei Außenaufnahmen arbeiten sie auch im Freien.
Ausbildungsdauer
Die Ausbildung dauert 3 Jahre.
Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung
Grundsätzlich wird - wie bei allen anerkannten, nach dem Berufsbildungsgesetz oder der Handwerksordnung geregelten Ausbildungsberufen - keine bestimmte schulische oder berufliche Vorbildung rechtlich vorgeschrieben.
Im Vorläuferberuf Fotograf/in (ohne Schwerpunkt) stellten die Betriebe überwiegend angehende Fotografen und Fotografinnen mit Hochschulreife ein.
Eine Starthilfe zum Ausbildungszugang bietet die betriebliche Einstiegsqualifizierung (EQ).











