Partner stellen sich vor
Die Bundeswehr ist einer der größten Arbeitgeber Deutschlands und mit ihren zivilen und militärischen Mitarbeitern deutschlandweit in vielen Gemeinden zu Hause. Ganz gleich ob mit Realschulabschluß oder Abitur: die Bundeswehr bietet eine Vielzahl von Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten. Seit 2001 stehen alle militärischen Laufbahnen in den Streitkräften Frauen und Männern gleichermaßen offen. mehr...
Ausbildungsmöglichkeiten
Folgende skyfuture Partner bieten diese Ausbildung an:
Aufgaben und Tätigkeiten
Mikrotechnologe/-in
Sie fertigen mikrotechnische Produkte wie z.B. Computerchips oder Airbagsensoren. Mikrotechnologen und -technologinnen stellen alle benötigten Arbeitsstoffe bereit, sichern und prüfen die Reinraumbedingungen und stellen Drehzahl-, Temperatur- oder Druckwerte an den Produktionseinrichtungen ein. Sie bedienen Maschinen und Anlagen, halten sie instand und rüsten sie um. Für die Herstellung der winzig kleinen Chips ätzen sie u.a. kleine Löcher in Siliziumplatten, bringen Kontakte an und beschichten die Oberfläche. Mikrotechnologen und -technologinnen überwachen den Produktionsprozess, beseitigen Störungen und führen Qualitätsprüfungen und Endtests durch.
Arbeitsbedingungen
Mikrotechnologen und Mikrotechnologinnen sind oft in den Fertigungsstätten und Labors in Reinräumen tätig. Meist arbeiten sie selbstständig, sind aber ein Team mit Kollegen und Kolleginnen eingebunden.
Arbeiten die Fachkräfte mit chemischen Substanzen oder sehr kleinen Chips, z.B. bei Mikroskoparbeiten im Labor, sind hohe Konzentration und Präzision erforderlich. Besonders strenge Qualitätsanforderungen werden gestellt, wenn Mikrotechnologen und -technologinnen Nanotechnologie einsetzen, z.B. bei der Bestückung von Chips oder bei der Oberflächenbeschichtung.
Arbeitsergebnisse dokumentieren sie am Computer mithilfe spezieller Software. Eine umsichtige Vorgehensweise ist bei der Verwendung von Dotierungsgasen und Ätzmitteln sowie bei der umweltgerechten Lagerung oder Wiederaufbereitung der eingesetzten Arbeitsmittel nötig. Sorgfalt ist auch geboten, wenn sie hochpräzise Maschinen, Anlagen, Mess- und Prüffelder einsetzen. Die Arbeit in Reinräumen wird in unterschiedliche Klassen eingeteilt. Je nach Klasse tragen die Mikrotechnologen/Mikrotechnologinnen Spezialanzüge bzw. bestimmte Schutzkleidung mit Mundschutz, Handschuhen und Haube. Ihre Arbeitsplätze in Reinräumen erreichen sie über Schleusen.
Da bei der Herstellung von Halbleitern manche Arbeitsprozesse nicht unterbrochen werden dürfen, arbeiten Mikrotechnologen und -technologinnen z.T. in Wechselschicht.
Arbeitsbedingungen im Einzelnen
- Arbeit mit technischen Geräten, Maschinen und Anlagen (z.B. Mess-, Steuer- und Regeleinrichtungen, vakuumtechnische Anlagen)
- Präzisions-, Feinarbeit (mikrotechnische Chips und Systeme fertigen, bei denen elektronische, mechanische und andere Funktionen auf kleinstem Raum miteinander verknüpft sind)
- Arbeit im Labor
- Arbeit in Werkstätten, Werk-/Produktionshallen (oft unter Reinraumbedingungen)
- Tragen von Schutzkleidung, -ausrüstung (Spezialanzüge bzw. bestimmte Schutzkleidung mit Mundschutz, Handschuhen und Haube)
- Gruppen-, Teamarbeit (z.B. im Team mit anderen Kollegen Messergebnisse analysieren)
- Schichtarbeit
Interessen
- Interesse an Elektrotechnik und Elektronik
- Interesse an Technik
- Neigung zum Umgang mit technischen Geräten, Maschinen und Anlagen (z.B. Mess-, Steuer- und Regeleinrichtungen, vakuumtechnische Anlagen)
- Neigung zu Präzisionsarbeit (mikrotechnische Chips und Systeme fertigen, bei denen elektronische, mechanische und andere Funktionen auf kleinstem Raum miteinander verknüpft sind)
- Neigung zu prüfender und kontrollierender Tätigkeit (prozessbegleitende Prüfungen durchführen, z.B. optische, elektrische und mechanische Messungen von Schichtdicken)
Ausbildung
Lernorte
Mikrotechnologen und -technologinnen werden im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule ausgebildet.
Überwiegend absolvieren Auszubildende ihre Ausbildung in Industriebetrieben (z.B. bei Herstellern von Mikrochips) oder in Forschungseinrichtungen. Größere Unternehmen verfügen meist über eigene Lehrwerkstätten, in denen vor allem die berufliche Grundbildung durchgeführt wird. Gearbeitet wird oft in klimatisierten, staub- und feuchtigkeitsfreien Reinräumen, in Entwicklungs- und Instandsetzungswerkstätten, technischen Labors und Büros.
Ausbildungsdauer
Die Ausbildung dauert 3 Jahre.
Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung
Grundsätzlich wird - wie bei allen anerkannten, nach dem Berufsbildungsgesetz oder der Handwerksordnung geregelten Ausbildungsberufen - keine bestimmte schulische oder berufliche Vorbildung rechtlich vorgeschrieben.
Die Betriebe stellen überwiegend angehende Mikrotechnologen und -technologinnen mit einem mittleren Bildungsabschluss ein.










