Partner stellen sich vor

Die MTU Aero Engines GmbH ist mit drei deutschen Standorten und weltweit rund 7.500 Mitarbeitern Deutschlands führender Triebwerkshersteller.  Durch weltweite Partnerschaften werden die Spitzenleistungen kontinuierlich ausgebaut. mehr...

Ausbildungsmöglichkeiten

Folgende skyfuture Partner bieten diese Ausbildung an:

Aufgaben und Tätigkeiten

Werkezeugmechaniker/in

Werkzeugmechaniker/innen fertigen Stanzwerkzeuge, Biegevorrichtungen oder Gieß- und Spritzgussformen für die industrielle Serienproduktion an. Sie stellen außerdem Metall- oder Kunststoffteile sowie chirurgische Instrumente her. Metalle bearbeiten sie z.B. durch Bohren, Fräsen, Drehen, Schleifen, Feilen und Hämmern und halten dabei die durch technische Zeichnungen vorgegebenen Maße exakt ein. Mit Mess- und Prüfgeräten kontrollieren sie die Maßhaltigkeit von Werkstücken bis in den Bereich von wenigen tausendstel Millimetern. Neben manuellen Bearbeitungsmethoden setzen sie CNC-Werkzeugmaschinen ein, die sie ggf. selbst programmieren. Einzelteile montieren sie zu fertigen Werkzeugen und prüfen diese auf ihre korrekte Funktion. Über die Prüfergebnisse erstellen sie Berichte und Abnahmeprotokolle. Sie warten und reparieren darüber hinaus beschädigte oder verschlissene Werkzeugteile, Formen und Instrumente und weisen Kunden in die Bedienung von Geräten ein.

Arbeitsbedingungen

Werkzeugmechaniker/innen arbeiten in Werkhallen von Industriebetrieben oder in Werkstätten an Werkzeugmaschinen oder Werkbänken. Wenn sie im Service eingesetzt sind, führen sie Wartungsaufträge auch direkt im Unternehmen des Kunden aus.In der Regel planen sie die einzelnen Arbeitsschritte innerhalb eines Auftrags eigenständig und führen diese dann aus, bei größeren Aufträgen oder in Produktionsstraßen auch mit Kollegen im Team. An Weisungen Vorgesetzter sowie an Kundenvorgaben sind sie gebunden.Meist in Einzelarbeit fertigen sie Werkzeuge oder Formen. Dabei wenden sie Bearbeitungstechniken an wie maschinelles Bohren, Fräsen, Schleifen, Feilen oder Drehen oder bedienen computergesteuerte Maschinen, die sie teilweise auch selbst programmieren. Die Werkstücke, z.B. Werkzeuge für Fertigungsanlagen oder Formen für den Guss von Metall- oder Kunststoffteilen, dürfen kaum Toleranzen in Größe und Gestalt aufweisen. Gewissenhaft überprüfen Werkzeugmechaniker/innen deshalb das Arbeitsergebnis, um sicherzustellen, dass sie die Vorgaben exakt umgesetzt haben. Die Maschinen, an denen sie arbeiten, warten und justieren sie selbst. Auch unter Zeitdruck arbeiten sie äußerst sorgfältig, z.B., wenn Fertigungstermine sehr eng geplant sind oder an einer Maschine immer wieder Störungen zu beheben sind.Werkzeugmechaniker/innen planen und produzieren in der Regel bei künstlichem Licht, was die Augen anstrengen kann. Oft sitzen sie in gebeugter Haltung, z.B., wenn sie an der Werkbank eine kleinteilige Konstruktionszeichnung studieren. An Fräs-, Dreh- oder Hobelmaschinen ist es oft laut, und trotz Absauganlagen können Metallstaub und Schweißrauch sowie der Geruch von Lacken und Schmierölen Atemwege und Haut belasten. Zudem kann beim Schweißen Funkenflug entstehen. Deshalb tragen Werkzeugmechaniker/innen je nach Arbeitsschritt Schutzkleidung, etwa Handschuhe, Gehörschutz, Atemschutz oder Schutzbrille.Vor allem in größeren Betrieben sind Werkzeugmechaniker/innen häufig in Wechselschichten eingesetzt.

Arbeitsbedingungen im Einzelnen

  • Arbeit mit technischen Geräten, Maschinen und Anlagen (z.B. CNC- und konventionelle Werkzeugmaschinen, Schweiß- und Lötgeräte, Mess- und Prüfgeräte)
  • Handarbeit (z.B. defekte und abgenutzte Teile ausbauen, neu angefertigte Teile einbauen)
  • Arbeit in Werkstätten, Werk-/Produktionshallen
  • Arbeit bei Rauch, Staub, Gasen, Dämpfen (z.B. Metallstaub und Schweißrauch)
  • Arbeit unter Lärm (z.B. Maschinenlärm)
  • Tragen von Schutzkleidung, -ausrüstung (z.B. Schweißschutzschild, Handschuhe und Gehörschutz)
  • Kundenkontakt (z.B. Kunden in die Anwendung der gefertigten Werkzeuge einweisen)

Interessen

Interesse an praktisch-konkreten Tätigkeiten

  • z.B. maßgenaues Bearbeiten der Bauteile oder Rohlinge durch manuelles Hobeln, Sägen, Feilen, Schleifen
  • z.B. Zusammenbauen der Einzelteile und Baugruppen zu Werkzeugen durch Nieten, Kleben und Löten
  • z.B. Ausbauen defekter und abgenutzter Teile von Werkzeugen

Interesse an theoretisch-abstrakten Tätigkeiten

  • z.B. Erstellen und Verbessern der Maschinenprogramme von Werkzeugmaschinen
  • z.B. Prüfen der Einzel- und Gesamtfunktionen bei der Anfertigung von Bauteilen und Durchführen von Fehleranalysen

Interesse an organisatorisch-prüfenden Tätigkeiten

  • z.B. Durchführen von Qualitätsprüfungen bei den gefertigten Bauteilen, Überprüfen der Maßgenauigkeit, Härte und Oberflächenbeschaffenheit und Erstellen von Prüfprotokollen

Ausbildung

Duale Ausbildung

Werkzeugmechaniker/innen werden im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule ausgebildet.Überwiegend absolvieren Auszubildende ihre Ausbildung in Industriebetrieben des Werkzeug-, Maschinen- und Gerätebaus, aber auch in Kunststoff erzeugenden und verarbeitenden Firmen oder bei Unternehmen, die medizinische Instrumente herstellen. Meist sind sie in Fertigungshallen, Werkstätten und Werkhallen tätig.Der Berufsschulunterricht findet zum Teil in Blockform in Fachklassen statt.

Ausbildungsdauer

Die Ausbildung dauert 3 1/2 Jahre.

Duale Ausbildung

Grundsätzlich wird - wie bei allen anerkannten, nach dem Berufsbildungsgesetz oder der Handwerksordnung geregelten Ausbildungsberufen - keine bestimmte schulische oder berufliche Vorbildung rechtlich vorgeschrieben.

Die Betriebe stellen überwiegend angehende Werkzeugmechaniker/innen mit einem mittleren Bildungsabschluss ein.

Einstiegsqualifizierung (EQ)

Eine Starthilfe zum Ausbildungszugang bietet die betriebliche Einstiegsqualifizierung (EQ).