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15. Dezember 2009
Der Spiegel, 14.12.2009: Studentische Tüftler: Der Traum vom Fahrstuhl ins All
Diesen Artikel findest Du in www.spiegel.de:
Per Weltraumlift zu den Sternen, an einem hauchdünnen, 36.000 Kilometer
langen Seil - eine Gruppe Münchner Studenten will hoch hinaus.
Sie studieren weder Luftschlossbau noch Science-Fiction, sondern
Ingenieur-Fächer. Und experimentieren mit einem Mini-Lift als Vorstufe
zum großen Aufzug.
Eine Bohrplattform im Pazifik im Jahr 2030, aus ihrer Mitte ragt ein
hauchdünnes, etwa ein Meter breites Band in den Himmel. Es endet in
36.000 Kilometern Höhe in einem galaktischen Luxustempel, der auf neue
Weltraum-Urlauber wartet. So ein Weltraumlift, wie ihn Frank Schätzingin seinem neuen Roman "Limit" beschreibt, klingt derzeit noch nach
einem Hirngespinst für Phantasten.
Doch zwölf Studenten der Technischen Universität (TU) München arbeiten
daran, dass die Vision vom Weltraumaufzug ein wenig realistischer wird.
Was als Projekt zunächst etwas wirr klingt, heißt eigentlich WARR. Das
steht für Wissenschaftliche Arbeitsgemeinschaft für Raketentechnik und
Raumfahrt [eine DGLR-Nachwuchsgruppe] - ein studentischer Tüftler-Spiel-
platz für zukunftsweisende Ideen. Insgesamt 50 Studenten entwickeln in
ihrer Freizeit Raketenantriebe, planen Reisen zu anderen Sternen oder
konstruieren eben einen Lift ins All.
mehr: www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,661521,00.html










