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Ausstellungsvideo "Sternstunden"
Faszinierende Bilder fremder Welten und "der größte Mond auf Erden". mehr...
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ARIANE wird 30
Vor 30 Jahren, am 24. Dezember 1979, fand der Erststart der Ariane Trägerrrakete statt. In Südamerika, am Raketenstartort Kourou in Französisch-Guyana startete sie zum ersten Mal und schrieb damit europäische Raumfahrtgeschichte.
Nach ersten nationalen Forschungsansätzen zum Raketen- und Triebwerksbau, bildete sich bereits 1962 das erste europäische Weltraumgremium, die "European Launcher Developement Organisation" (ELDO) und die "European Space Research Organisation" (ESRO) als internationale Weltraumforschungsorganisation. Die ersten Versuche blieben jedoch wenig erfolgreich. 1968 und 1969 scheiterten die ersten Starts bis 1970 ein Start ohne Nutzlast gelang. Zudem gelang die Kooperation zwischen den Ländern nicht reibungslos, so dass die ELDO im Frühjahr 1971 das Europa-Raketenprogramm einstellte.
Nur wenige Jahre später bildete die Gründung der "European Space Agency" (ESA) im Jahre 1975 die neue Basis zur Entwicklung einer eigenen eurpäischen Trägerrakete mit Schwerpunkten in Frankreich und Deutschland. Ersteres verfügte mit seinen Einrichtungen in Kourou über einen eeigneten Startplatz für eine künftige europäische Trägerrakete und auch nach 1971 stetig an Trägerraketensystemen weitergearbeitet. Die technische Verantwortung für das neue Programm übernahm die französische Raumfahrtagentur "Centre National d´Etudes Spatiales" (CNES). Nun erhielt das Vorhaben auch seinen Namen: Ariane - eine Orientierung an der griechischen Mythologie. Zugleich war dies ein Name, der multinational keine Probleme in der Aussprache provozierte.
Nach zwei Terminverschiebungen für den Start der Ariane, einmal aus technischen Problemen und einmal aus Witterungsgründen, konnte dieser am 24. Dezember 1979 erfolgreich durchgeführt werden,
Seitdem wurde Ariane stetig weiter entwickelt und ist mit Ariane 5 das aktuelle im Einsatz befindliche Modell.










