Hamburg Aviation Broschüre
Informationsbroschüre
(dt./en., PDF-Dokument, 4,5 MB)
Hamburg Aviation

Hamburgs Luftfahrt ist unser Baby
In Hamburg ist die Luftfahrt zu Hause.
Hier werden Flugzeuge geboren und flügge. Und hierin kehren sie immer wieder zurück, um für die nächsten Reisen fit gemacht zu werden. Hauptakteure in dieser hervorragenden Kinderstube sind der Flugzeughersteller Airbus sowie Lufthansa Technik als Weltmarktführer bei der Wartung, Überholung und Reparatur von Verkehrsflugzeugen und natürlich der Flughafen Hamburg, der einer der modernsten in Europa ist. Unterstützt werden die drei Ankerfirmen von 300 kleinen und mittelständischen Unternehmen, die als Zulieferer oder Dienstleister in der Branche aktiv sind und zum Teil von den Verbänden HECAS und Hanse-Aerospace vertreten werden. Hinzu kommen verschiedene wissenschaftliche Einrichtungen, die sich um Forschung und Lehre kümmern - dies aber stets in Kooperation mit der Industrie.
Netzwerkarbeit in Hamburg
Das ist das Besondere am Luftfahrtstandort Hamburg: die gute Zusammenarbeit im dichten Netzwerk von Unternehmen, Verbänden, Institutionen, Hochschulen, Bildungseinrichtungen und Behörden. Sie alle bilden eine große Familie, die inzwischen auf eine 100-jährige Tradition zurückblickt, weltweit den drittgrößten Standort der zivilen Luftfahrtindustrie aufgebaut hat und die Zukunft fest ins Visier nimmt. Damit das Fliegen in Zukunft ökonomischer, ökologischer, komfortabler, zuverlässiger und flexibler wird, hat die Luftfahrtfamilie, die sich zur "Hamburg Aviation" zusammengeschlossen hat, eine spezielle Strategie mit zahlreichen Forschungsprojekten entwickelt. Mit dieser Strategie wurde das Branchennetzwerk sogar vom Bundesministerium für Bildung und Forschung zum ersten Spitzencluster Deutschlands gekürt. Das bedeutet: die Forschungsprojekte werden von der Bundesregierung gefördert.

Nachwuchsarbeit in Hamburg
Die Forschung nutzt aber wenig, wenn es nicht genügend Nachwuchs gibt, der das Know-how übernimmt und weiterentwickelt. Deshalb hat sich bereits im Jahr 2000 die Qualifizierungsoffensive Luftfahrtindustrie gegründet. Sie entwickelt gemeinsam mit den Akteuren stetig neue Maßnahmen, um Fachkräfte zu gewinnen. So entstehen teilweise ganz neue Ausbildungen, bedarfsgerechte Weiterbildungen aber auch Studiengänge.
Da Hamburg beispielsweise weltweit als da s Kompetenzzentrum für die Kabinenausstattung gilt, hat die Hochschule für Angewandte Wissenschaften den Studienschwerpunkt Kabine und Kabinensysteme geschaffen. Brandneu ist das Hamburg Centre of Aviation Training. Hier haben Industrie, Hochschulen und die Staatliche Gewerbeschule für Fertigungs- und Flugzeugtechnik (G15) die Qualifizierung vernetzt, sodass immer am Puls der Zeit und manchmal auch der Zeit voraus gelehrt wird. Es gibt eine Technikerausbildung mit dem Schwerpunkt Avionik/Elektronik und Struktur sowie ein Ingenieurstudium und Fortbildungen im Bereich Kabine und Kabinensysteme. Zudem baut die Luftfahrtindustrie auf Hamburgs Ruf als Tor zur Welt auf und initiiert spannende Austauschprogramme mit anderen Ländern wie etwa Frankreich.

Zu einem absoluten Renner haben sich die „Faszination Fliegen“-Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche entwickelt. In spannenden Vorlesungen mit vielen Versuchen erfahren Mini-Studenten im Alter von 8 bis 12 Jahren, warum ein Flugzeug überhaupt fliegt, oder was ein Zahnarztspiegel im Rumpf eines Flugzeuges macht. Für die 12- bis 16-Jährigen gibt es ein regelmäßiges Sommercamp sowie Aktionstage. Das ganze Programm wird im Faszination Technik Klub gebündelt. Die FOLLOW ME BOX hingegen sorgt direkt in der Schule für fliegende Klassenzimmer. Die Boxen enthalten Experimentiersets zu verschiedenen Luftfahrtthemen und können von Lehrern der Klassen 4 bis 10 kostenlos ausgeliehen werden.










